Kapelle mit der Johann-Nepomuk-Statue

Kapelle mit der Johann-Nepomuk-Statue

Die Kapelle an der Brücke im Dorf mit der Johann-Nepomuk-Statue ist barock und stammt aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Sie wurde 1957 restauriert.

Kapelle im Seniorenwohnheim Schloss Neuteufenbach

Kapelle im Seniorenwohnheim Schloss Neuteufenbach

Maria - Hilf - Kapelle

Maria - Hilf - Kapelle

Auf dem Weg von Teufenbach nach Scheifling, entlang der Mur in der Schwemme halb am Waldrand unter der Bahn stand ein alter Pulverturm, der einst beim Südbahnbau errichtet wurde und zur Pulveraufbewahrung für die Sprengung der großen Felsen diente. Er war nun dem Verfalle preisgegeben und wurde in den letzten Jahren als Ablagerungsplatz für Abfälle benützt. Als Pfarrer Spardellati das erste mal dort vorbeikam, fasste er im Stillen den Entschluss diesen alten Pulverturm in eine Kapelle umzuwandeln, da es im kleinen Pfarrgebiet von Teufenbach keine gab. Der Pulverturm und 8m² Grund bis zum Weg gehört zum Haus Teufenbach Nr.:7 Herrn Kaufmann und Pfarrkirchenratsobmann Karl Krenn, der gerne Turm und Grund zu diesem heiligen Zwecke zur Verfügung stellte. 
Es brauchte viel Arbeit und Material, was alles von dem kleinen Mitarbeiterkreis geleistet wurde. Die Inneneinrichtung besorgte der Pfarrherr. Der Altartisch stammt von der alten Dominikanerkirche aus Graz (vor der Bombardierung 1944). Die Goldstrahlen, welche erst hier zum Kranz Zusammengestellt wurden, aus der ehemaligen Sobkirche der P. Dominikaner. Die Ampel aus der Kirche Sacre Coer´s Graz. Die Statue wurde von Frau Hillebrand Wilma aus Graz angekauft. 

1961 wurde der alte Pulverturm an der Straße zum Eschlingbauer in eine Kapelle umgewandelt. Der Altartisch stammt aus der Dominikanerkirche in Graz, aus der dortigen Kirche wurde er im Jahr 1944 vor der Bombadierung geborgen. Die Ampel kam aus der Kirche Sacre Coeur in Graz, die Statue wurde von der Fa. Hillebrandts Witwe in Graz angekauft. Der Pulverturm war während des Bahnbaues zur Unterbringung des Pulvers erbaut und später dem Verfall überlassen worden. 

Renovierung der Kapelle: Jahr 2011
Anlässlich der 50 Jahr Feier der Maria Hilf Kapelle wurde am 14. August 2011 der Pfarre Teufenbach ein von Herrn Herbert Strutz jun. aus Teufenbach persönlich, in ca. 700 Stunden - 4 Jahre, angefertigtes Messkleid übergeben. Die Vorderseite zeigt die Kapelle mit der Inschrift "Maria Hilf", dem "Alpha und Omega" für "Anfang und Ende", ein Marienmonogramm und die Initialien des Künstlers "H und S" für Herbert Strutz, sowie die Jahrzahlen 1961 und 2011 (50 Jahre Kapelle). Die Rückseite zeigt die Pfarrkirche mit der Inschrift "Heilige Margaretha bitte für uns", 2 Christusmonogramme und die Jahrzahlen 1232 und 2012 (780 Jahre Pfarre Teufenbach). Beide Seiten sind in ein großes Kreuz eingefasst, welches mit Lilien - Symbol der Reinheit - und der Gottesmutter umrankt wird. Das Messkleid wurde in Kreuzsticharbeit aus hellem Leinenstoff mit durchwebten Goldfäden und rotem Garn vom Künstler gefertigt.